Heizölkauf ist Vertrauenssache
In diesen Tagen beschäftigen sich ca. sechs Millionen deutsche Haushalte
mit der Frage, die mit dem Wohlbefinden im Winter zusammenhängt:
Der Frage der großen Heizölbestellung.
An Anbietern besteht kein Mangel. Die Frage ist nur, ob der mit dem niedrigsten
Preis auch der günstigste ist.
Wie fast überall in der Marktwirtschaft ist auch in der Heizölbranche
vor - einigen wenigen - "schwarzen Schafen" zu warnen, die mit
üblen Tricks das schnelle Geld machen und dabei die Gutgläubigkeit
der Verbraucher ausnutzen. Manipulierte Meßanlagen, Abgabestart
bei "0 plus x", Spezialschläuche, die bei Pumpvorgang mehr
Luft als Brennstoff transportieren.
Darum:
Augen auf beim Brennstoffkauf
Wir wollen, daß Sie als Verbraucher nur das bezahlen, was tatsächlich
auch geliefert wird. Deshalb einige Ratschläge in Ihrem Interesse:
- Bei jeder Heizölanlieferung sollten Sie anwesend sein und den
Vorgang überwachen. Seriöse Unternehmen zeichnen sich dadurch
aus, daß sie daran selbst interessiert sind.
- Prüfen Sie, ob zu Beginn der Abgabe das Zählwerk auf 0 gestellt
worden ist.
- Während der Messung muß im Schauglas des Gasmeßverhüters
immer Heizöl sichtbar sein. Damit wird gesichert, daß Sie
nur für Heizöl und nicht für "heiße Luft"
bezahlen.
- Überprüfen Sie das Siegel des zuständigen Meßamtes,
das deutlich sichtbar mit Gültigkeitstsempel an der Meßanlage
angebracht sein muß.
- Aus der Heizölabrechnung muß ersichtlich sein, daß
das abgegebene Volumen auf der Basistemperatur von 15 Grad Celsius umgerechnet
wurde.
Es ist in Ihrem wie in unserem Interesse: gutes Geld nur für gute
Ware. Die kleine Mühe der eigenen Kontrolle sollte Ihnen die Sache
wert sein.
Weitere Infos unter www.eichamt.de
oder www.agme.de
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